Der große Bluff ??

Was die „große Schulreform a la Österreich“ eventuell bringen könnte oder: Die wahren Gründe (??)

 Michael Zahradnik

 Manchmal ist ein Streit um Worte wichtig, weil sich Botschaften damit verknüpfen. Ob man einen Zaun „eine Tür mit Seitenteilen“ nennen möchte, kann die klare Botschaft sein: Wir wollen Europa nicht „orbanisieren“, denn die Aussperrung der Schutzsuchenden ist keine Lösung. Oder aber auch: Wir Politiker wollen nur euphemistisch herumlavieren, wir haben nämlich keine Lösungen – und hätten wir welche, haben wir dafür kein Geld.

Und das Publikum (vulgo Wählerschaft) weiß oft genug nicht, was von beiden Varianten nun zutrifft.

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Angesagte Revolutionen…

…finden bekanntlich nicht statt – oder doch?

Die Weisheit von den Revolutionen ist im Zuge des Wiener Wahlkampfes oft bemüht worden, einerseits im Vorfeld, um den markigen Ankündigungen H.C. Straches, er werde der neue Wiener Bürgermeister werden, den Wind aus den Segeln zu nehmen, andererseits danach, um das Wahlergebnis zu erklären und definitiv festzustellen, dass sich durch dieses Wahlergebnis in Wien eigentlich nichts ändert.

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Die Inkompetenz der Kompetenzexperten

Die „standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reifeprüfung“ aus dem Fach Mathematik ist vorbei. Direktor Meinhard Trummer vom Akademischen Gymnasium zeigt sich, wie er der Zeitung „Die Presse“ mitteilte, zufrieden: Es sei gut gelaufen und „machbar gewesen“. Das ist allerdings das Mindeste, was man von zentral gestellten Aufgaben erwarten sollte: dass sie, in Trummers Worten, „machbar“ sind. Im gleichen „Presse“-Artikel brachte ein Maturant die Sachlage lakonisch auf den Punkt: „Teil 1 war geschenkt“. Und eine Maturantin ergänzte: „Das hat das BIFIE sicherlich auch so beabsichtigt, um nicht schlecht dazustehen.“

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LehrerInnenarbeitszeit: 2+ reloaded

Am 24. November 2014 titelte Die Presse: „Sag, wo die Schulmillionen sind“. Seit vielen Jahren und etlichen Bildungsministerinnen plagen die österreichische Schule Budgetnöte. Bisher konnten nicht abgeholte Gelder der Länder für Ganztagsschulen und durch die Bundesimmobiliengesellschaft gestundete Mietzahlungen das Ärgste beim Bildungsbudget verhindern. Kolportiert wird, dass der Bundesministerin in Zukunft 250 bis 360 Millionen Euro fehlen.

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Resolution des GÖD-Vorstandes vom 10. April 2015

Die öffentlich Bediensteten leisten hochwertige Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes und sorgen insbesondere für Rechtsstaatlichkeit, innere und äußere Sicherheit, Bildung, Gesundheitsversorgung, korruptionsfreie Verwaltung und vieles mehr. Sie sichern die Rahmenbedingungen für einen gemeinwohlorientierten Leistungsstaat. Dies wird auch im internationalen Vergleich immer wieder festgestellt und bietet einen wesentlichen Standortvorteil bei der Ansiedlung internationaler Konzerne und Unternehmen.

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Integration – Schule leistet viel, aber nicht alles!

Seit dem zutiefst verabscheuungswürdigen und menschenverachtenden Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo und Kunden eines jüdischen Geschäftes in Paris setzte auch bei uns eine breite Diskussion über Migration und Integration ein. Sehr rasch stand die Schule im Mittelpunkt der Überlegungen, vor allem mit geforderten Maßnahmen gegen Integrationsunwillige, ein Wort, das aus Deutschland nach Österreich gelangte. Besonders heftig war der Disput über diesen Begriff innerhalb der SPÖ.

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